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Lex Machina-Bericht zu Patentstreitigkeiten 2026: Die Zahl der bei Bezirksgerichten eingereichten Klagen erreicht einen Zehnjahreshochststand, wahrend die Aktivitat vor dem PTAB stark nachlasst
Eine neue Analyse zeigt zudem ein breit angelegtes Wachstum uber die grosen Klagergruppen hinaus, eine Rekordzahl an Designpatentanmeldungen, eine anhaltende Konzentration auf den Eastern District of Texas sowie Patentschadensersatzzahlungen in Hohe von mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025
San Jose, Kalifornien, 5. August 2026 — LexisNexis® Legal & Professional gab heute die Veroffentlichung des „LexMachina® 2026 Patent Litigation Report“ bekannt, einer umfassenden, datengestutzten Analyse der Trends, die die US-Patentstreitigkeiten vor Bundesbezirks- und Berufungsgerichten sowie vor dem Patent Trial and Appeal Board (PTAB) pragen. Der Bericht stutzt sich auf Erkenntnisse von LexMachina®, derLexisNexis®Legal Analytics® -Plattform, und untersucht wichtige Entwicklungen von 2023 bis 2025, ordnet diese Ergebnisse in einen historischen Kontext seit 2016 ein und enthalt aktuelle Beobachtungen aus dem ersten Halbjahr 2026. Die Analyse umfasst 38.893 Patentverfahren, die bei US-Bezirksgerichten eingereicht wurden, sowie 3.589 Verfahren vor Bundesberufungsgerichten, die von 2016 bis 2025 registriert wurden, zusammen mit Antragen und Berufungen vor dem PTAB.
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Berichts gehoren:
- Die Zahl der bei Bezirksgerichten eingereichten Patentklagen erreicht ein Zehnjahreshoch, bevor sie 2026 wieder zuruckgeht: Die Klager reichten im Jahr 2025 4.547 Patentklagen ein, was einem Anstieg von 19,6 Prozent gegenuber 2024 entspricht und die hochste Gesamtzahl im Zeitraum 2016–2025 darstellt. Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2026 reichten Klager etwa 1.900 neue Patentklagen ein, womit das Jahr 2026 auf Kurs ist, deutlich unter dem im Jahr 2025 erreichten Rekordniveau zu bleiben.
- Die Schadenersatzsummen in Patentverfahren liegen das vierte Jahr in Folge uber 2 Milliarden US-Dollar: Im Jahr 2025 sprachen die Gerichte in 63 Fallen Schadenersatz in Hohe von 2,353 Milliarden US-Dollar zu, ohne Gebuhren und Zinsen. Von 2023 bis 2025 beliefen sich die zugesprochenen angemessenen Lizenzgebuhren auf insgesamt 8,156 Milliarden US-Dollar, wobei 8,066 Milliarden US-Dollar durch Urteile zugesprochen wurden, was die anhaltende Rolle von Geschworenengerichten bei den hochsten Patententschadigungssummen unterstreicht.
- Die Tatigkeit der PTAB verlangsamt sich deutlich: Die Antrage auf Inter-Partes-Review gingen im Jahr 2025 um etwa 8 Prozent auf 1.208 zuruck, wahrend die Antrage auf Post-Grant-Review auf 75 stiegen – den hochsten Stand seit 2021. In der ersten Halfte des Jahres 2026 reichten die Parteien nur 201 PTAB-Antrage ein – weniger als in jedem anderen Halbjahr seit mindestens einem Jahrzehnt.
„Die Strategie bei Patentstreitigkeiten hangt nicht nur vom Verstandnis der Rechtslage ab, sondern auch davon, zu wissen, wie sich Falle tatsachlich vor den Gerichten und vor der PTAB entwickeln“, sagte Michael J. Flynn, Partner bei Morris, Nichols, Arsht & Tunnell LLP. „Der Lex Machina-Bericht zu Patentstreitigkeiten liefert praktische Anhaltspunkte zu Klageeinreichungen, Gerichtsstanden, Zeitablaufen, Ergebnissen und Schadenersatzsummen, die uns helfen, bedeutende Veranderungen zu erkennen und die Prozessstrategien unserer Mandanten darauf abzustimmen.“
„Der ‚Patent Litigation Report 2026‘ zeigt eine sich im Wandel befindliche Prozesslandschaft“, sagte Eric Wright, Senior Vice President fur Lex Machina bei LexisNexis. „Die Zahl der bei Bezirksgerichten eingereichten Klagen erreichte 2025 ein Zehnjahreshoch, wobei sich das Wachstum weit uber die Klager mit hohem Klagenvolumen hinaus erstreckte, wahrend die erste Halfte des Jahres 2026 eine deutliche Verlangsamung mit sich brachte – insbesondere vor dem PTAB. In einem derart dynamischen Umfeld benotigen Rechtsteams klare Anhaltspunkte zu Gerichtsstand, Zeitplan, Parteien, Rechtsbeistanden, Ergebnissen und Schadenersatzsummen. Lex Machina liefert Praktikern datengestutzte Erkenntnisse, um Risiken fruher einzuschatzen, Ressourcen effektiver einzusetzen und fundiertere Entscheidungen in Bezug auf Rechtsstreitigkeiten und die Geschaftsentwicklung zu treffen.“
Um ein Exemplar des Berichts anzufordern, besuchen Sie LexisNexis.com/LexMachina.
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LexisNexis® Legal & Professional bietet KI-gestutzte Rechts-, Regulierungs- und Wirtschaftsinformationen, Analysen sowie Workflows, die Kunden dabei helfen, ihre Produktivitat zu steigern, ihre Entscheidungsfindung zu verbessern, bessere Ergebnisse zu erzielen und die Rechtsstaatlichkeit weltweit zu fordern. Als digitaler Pionier war das Unternehmen das erste, das mit seinen DienstenLexis® undNexis® Rechts- und Wirtschaftsinformationen online verfugbar machte. LexisNexis Legal & Professional, das Kunden in mehr als 150 Landern betreut und weltweit 11.900 Mitarbeiter beschaftigt, ist Teil von RELX, einem globalen Anbieter von informationsbasierten Analyse- und Entscheidungswerkzeugen fur Fach- und Geschaftskunden.
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Lex Machina wurde zum Gewinner des „Overall LegalTech Data Solution Provider of the Year“ gekurt LegalTech Breakthrough Award 2025, zum „Best Data Analytics & Insight Solution“ im Rahmen des CODiE Award 2025 sowie zum Gewinner des „Media Excellence Award“ fur Analytics/Big Data 2024 gekurt. Lex Machina hat seinen Sitz im Silicon Valley und ist Teil vonLexisNexis®, einem weltweit fuhrenden Anbieter von Rechts-, Regulierungs- und Wirtschaftsinformationen sowie Analysen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.lexisnexis.com/en-us/products/lex-machina.page.
Michael J. Flynn ist Kunde von Lex Machina.
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